.....oder ein Stück vom Glück. Gefilztes und Fröhliches, Schultüten, Schmückendes und Dekoratives in meinem Shop oder bei Dawanda.


Samstag, 1. September 2012

Alte Idee in neuem Gewand

Was haben Heinrich Göbel, Thomas Alva Edison, Theodor Fontane und Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland und nun auch ich gemeinsam?

DIE (GLÜH-)BIRNE!

Der Herbst naht. Wir stellen uns darauf ein, morgens und abends auf elektrisches Licht angewiesen zu sein und werden es uns häufiger mit einem guten Buch und einem Tee zuhause bei Lampenschein gemütlich machen und gelegentlich an den Sommer denken, in dem wir vielleicht im Freibad in der Sonne lagen.

Viele werden nun schon die Energiesparlampe ihrer Wahl anschalten, andere trauern der Glühbirne hinterher und sind vielleicht zur Kerze als Leuchtmittel zurückgekehrt.
Ich habe meinen persönlichen Weg gefunden, mir die Glühbirne zu erhalten und ihren warmen Schein zu genießen: Ich habe mir welche gefilzt!

Jede Birne ist in drei Gelbtönen gefilzt und mit einem Stiel und einem Blatt versehen. Sie hängt an einem Filzband, das auch noch einige Blätter in verschiedenen Grüntönen ziert. So ergibt sich ein lebendiges Bild.

10 Birnen sind an diesem Band befestigt und können mit einer Lichterkette verbunden werden.

Alle Teile sind naßgefilzt und somit stabil, um das schadlose Aufbewahren oder einen Austausch der Lichterketten zu ermöglichen. Denn egal wie das Leuchtmittel nun auch heißen mag, kaputt geht es irgendwann doch.

Ich muß allerdings gestehen, daß ein sicherer Betrieb meiner "Glühbirnen" am Band am besten mit einer Lichterkette mit LED-Lämpchen erfolgt, weil diese sich eben nicht erhitzen.

Außerdem empfehle ich eine Lichterkette mit 20 Lämpchen, von denen jeweils zwei in eine Birne gesteckt werden.





Ach so: Und wer die vier Herren am Anfang noch nicht ganz mit mir und der Glühbirne in Verbindung bringen konnte, dem sei erklärt, daß ich in meiner Schulzeit ein hübsches Gedicht von Theodor Fontane über besagten Herrn Ribbeck auswendig lernen mußte. Er hatte einen Birnbaum in seinem Garten und verschenkte sie gerne an vorbeikommende Kinder. Sein leutendes Vorbild ging weit über seinen Tod hinaus.

Tja, Schulbildung kann im wahrsten Sinne des Wortes auch späte Früchte tragen ;-).

1 Kommentar:

  1. klasse!!!!!!!!
    " ...und kam die goldene herbsteszeit und die birnen leuchteten weit und breit
    da stopfte der ribbeck sich beide taschen voll...."
    oder so ähnlich!!!ich liebe literaturfilz - herbstgrüsse an die filzpoetin!

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