.....oder ein Stück vom Glück. Gefilztes und Fröhliches, Schultüten, Schmückendes und Dekoratives in meinem Shop

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Montag, 15. Dezember 2014

Eine Weihnachtsgeschichte

 Die wahre, aber wundersame Geschichte eines Weihnachtswichtels...............


Kürzlich erhielt ich einen netten Anruf:
Eine Mutter bat mich, für Ihre Tochter einen Wichtel zu filzen, wie ihn ihr Mann vor Jahren einmal geschenkt bekommen hatte.
Die ursprüngliche Herstellerin war unbekannt und die Mutter erzählte mir, daß sich ihr Kind recht wenig zu Weihnachten wünsche, aber nun kurzfristig noch so einen Wichtel vom Weihnachtsmann bekommen möchte.
Möglicherweise ist es das letzte Jahr, daß das Nesthäkchen der Familie an den Weihnachtsmann glaubt und damit auch dem Rest der Familie diesen Zauber erhält, wenn der Vater die Geschenke vor die Tür legt und nur noch von Ferne als davonschleichender Schatten gesehen wird.

Eine Kopie herzustellen läßt kaum kreativen Spielraum, doch diese Geschichte rührte mich.

Der Wichtel der Familie wurde mir als Anschauungsobjekt vorbeigebracht.
Da wurde mir klar, daß dieser Wichtel mehr als eine Filzerin erfordert. Er hatte einen Kopf nach Art der Waldorfpuppen aus Puppentrikot, einem speziellen Stoff, genäht. Glücklicherweise hatte ich diesen vorrätig und wußte, wie man solche Köpfchen näht.


Mein Wichtel hat nun am kugeligen Körper etwas rote Maulbeerseide eingefilzt und auch die Arme werden davon umwunden, um ihm etwas feierlichen Glanz zu verleihen. Ansonsten habe ich mich an die Vorlage gehalten.


Bei genauerer Betrachtung stellte ich ein kleines Loch in der Mütze des älteren Wichtels fest, das man für ein Mottenloch halten kann, doch nach meiner Erfahrung stand hier zu vermuten, daß den Schaden ein Wollkrautblütenkäfer (auch Teppichkäfer genannt ) hinterließ.

Ich rate allen, die Ihre Filzdekoration lieben, sie in Plastiktüten oder gut verschließbaren Kunststoffkisten vor solchen Schädlingen zu schützen, insbesondere wenn es sich um Lieblingsstücke handelt, die nur einmal im Jahr gebraucht werden. Bei diesem Wichtel ließ sich der Schaden beheben.

Nun hoffe ich, daß diesem Kind sein Weihnachtswichtel gefällt und wünsche dieser Familie und allen meinen Blogbesuchern : Zauberhafte Weihnachten!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Laßt die Drachen steigen!


Dieser Drache schlummert schon seit Jahren in mir ;-).
Naja, nicht sooo lange wie Smaugg, der Drache im "Hobbit" auf dem Schatz der Zwerge, so alt bin ich nun auch wieder nicht......
Nun war er ausgereift und ich -filztechnisch gesehen- auch.


Die Augen sind mir in einem Bastelgeschäft in die Hände gefallen.
Zur Zeit schaffe ich es weitestgehend, Material sofort zu verarbeiten, statt es zu horten wie ein Eichhörnchen. Mit meinem Vorrat verhält es sich auch ähnlich. Ich weiß nicht mehr genau was ich wo habe, aber es ist häufig nicht genug und nicht das Richtige. Wie bei Kleidung von Frauen......
Ich schweife ab.....


 Apropos: Von Kopf bis Schweifspitze enthält der Drache Draht und ist am Stück naßgefilzt.
Seine Flügel sind ebenfalls mit Draht beweglich und stabil gehalten, weshalb er seine Schwingen zum Flug ausbreiten und elegant im Sitzen an seinen Körper falten kann.

Das Kerlchen ist beweglicher als ich.....
Ach ja, fliegen kann er auch.... dafür benötigt er allerdings einen Nylonfaden....







Mittwoch, 25. Juli 2012

Baden unter Bäumen

Das mache ich zur Zeit auch solange das Wetter so gut ist. Doch ich habe auch noch Zeit gefunden, den gefilzten und mittlerweile getrockneten Baum fertigzustellen. Nun darf ein Häschen am Flußufer unter dem Baum sitzen, den Schatten genießen und warten bis ein Möhrchen vorbeischwimmt oder ein Goldfisch-vielleicht sogar ein olympischer :-).
Natürlich kann der Baum entsprechend der Jahreszeit dekoriert werden. Für diese Sommeridylle habe ich den Baum mit etwas Filzwolle belaubt. Die Äste enthalten weitestgehend Draht und sind stabil genug für kleine Anhängsel wie z.B. Vögel.


Freitag, 9. März 2012

Bald fliegen sie wieder ;-)

Mit jedem Sonnenstrahl rückt er näher: der Sommer.
In der Zwischenzeit suchen diese Bienen einen warmen Platz auf einem Jahreszeitentisch.


Der Bienenkorb ist gehäkelt und die Bienchen sind kleine Zapfen, die ich bei einem Waldspaziergang fand. Die Natur stellt herrliches Material zur Verfügung und mit ein wenig Fantasie und Geschicklichkeit kann man es zu etwas ganz Besonderem verarbeiten.


Fleißige Bienchen

Freitag, 20. Januar 2012

Bär beim Fischen

Eigentlich müßte ich jetzt Herzchen filzen, weil der Valentinstag naht, doch ich konnte nicht. Erst mußte dieser Bär fertig werden:


Meister Petz ist mit knurrendem Magen zum Fluß gekommen und versucht sich dort nun als Fischer. Ich wünsche ihm viel Glück. Vielleicht bekomme ich ja einen Lachs ab....für meine Fischsuppe ;-).

Sowohl der Bär als auch der Fluß sind naßgefilzt. Im Fluß tauchen zwei Fische auf- und unter und foppen den hungrigen Bären. Ein wenig eingefilzte Maulbeerseide gibt den Wellen leichte "Schaumkrönchen".



Da es so scheint, als müsse der Bär bis zu seiner nächsten Mahlzeit noch etwas Geduld haben, mache ich mich jetzt mal auf in die Küche und koche meine Suppe ohne die Unterstützung des Bären. Wie gut, daß ich einkaufen war....... ;-)


Und weil´s so schön ist: Eine Impression von meinem Jahreszeitentisch.
Osterhase trifft Bär....... und was das Schneeflockenkind im Hintergrund wohl denkt ?

Ich dekoriere ihn nicht streng nach Waldorf sondern eher nach dem was mir gerade Freude macht. Die Erstversuche meiner Waldtiere landen meist für eine gewisse Zeit dort. Für meinen Shop produziere ich natürlich immer neue.