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Mittwoch, 25. April 2012

Sommer auf dem Teller

Mich gelüstet es nach Sonne und Wärme. Da ich auf das Wetter keinerlei Einfluß nehmen kann, koche ich wenigstens ein Sommergericht: lecker, vegetarisch, leicht, schnell und glücklich machend.


Zutaten:
Spaghetti/ ein Bund Rauke (Rucola)/ 1 Packung Tofu rosso von Taifun/ 2-3 Tomaten/ 1 EL Pinienkerne und Parmesan nach Belieben.
Dressing: 2 EL Olivenöl/ Schuß Aceto balsamico, Basilikumessig oder Fruchtessig/ Zucker/ Salz und Pfeffer

Spaghetti nach Packungsanleitung bißfest garen.

Rauke waschen und die harten Stiele abschneiden. Evtl. noch etwas kleiner schneiden.

Dressingzutaten verrühren und abschmecken.

In einer beschichteten Pfanne ohne Öl die Pinienkerne goldbraun anrösten.

Die ganze oder halbe Packung Tofu in kleine Würfel schneiden und in Öl anbraten.

Die Tomaten ebenfalls in kleine Stücke schneiden und entweder roh belassen oder in der Pfanne mit dem Tofo kurz mitschwenken.

Pinienkerne, Tomaten- und Tofustücke mit dem Dressing mischen. Rucola unterheben und alles auf die Spaghetti geben. Nach Geschmack mit Parmesan bestreuen.

Tip: Natürlich kann auch eine frische Knoblauchzehe ins Dressing. Und falls die Tomaten noch geschmacklich Nachhilfe brauchen, kann man einige getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten fein hacken und untermischen. Genauso gut machen sich in diesem Pastagericht Oliven in Scheiben geschnitten.




Rauke läßt sich auch hervorragend in einem Balkonkasten ziehen, da sie sehr anspruchslos ist. So ist man nicht von den abgepackten und manchmal muffig riechenden Angeboten im Supermarkt abhängig.



Öle und Essig lassen sich im Sommer selbst herstellen und erfreuen besonders im Herbst und Winter.

Einen guten Essig (z.B. Apfelessig oder Weißweinessig) bzw. ein Olivenöl oder ein geschmacklich neutrales Öl kaufen. Welche Art Öl Sie nehmen, hängt davon ab, ob sie das fertige Öl später auch zum Anbraten oder nur zum Salat verwenden wollen. Die Art des Essigs ist einfach Geschmackssache. Er sollte möglichst neutral sein, wenn die eigentliche Zutat geschmacklich nicht in den Hintergrund rücken soll.
Zum Aufbewahren empfehle ich gut schließende Gläser mit Gummirand wie man sie für Eingekochtes auch verwenden kann.

Das folgende Rezept kann auch auf Kräuter wie Thymian, Estragon und Oregano angewendet werden oder eine Mischung aus all diesen Kräutern.

Basilikumöl:
ca, 3/4 Liter Öl
 2-3 Bund Basilikum (mindestens, wenn nicht noch mehr)
Glas/Gläser; später Flaschen zum Aufbewahren


Ich wasche die Blätter und zarte Stiele in der Salatschleuder und tupfe sie danach auf Küchenpapier auf einem Blech ab. Man kann die Blätter nun etwas kleiner zupfen und in das Glas legen. Dann werden sie mit Öl begossen und das Glas wird so weit wie möglich gefüllt. Man kann es dann schließen und etwas kippen, um Lufteinschlüsse aufsteigen zu lassen. Die Blätter müssen vom Öl bedeckt sein, sonst können sie schimmeln.
Ich stelle alles für mindestens eine Woche an eine schattige kühle Stelle und gieße das Öl dann durch ein Sieb. Danch wird das Öl in dunkle Flaschen gefüllt und im Keller aufbewahrt oder verschenkt.

Wer die Basilikumpflanzen später noch weiter beernten will, gibt ihnen nach dem Kauf im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt am besten frische Erde (nicht zu feucht halten/ z.B. etwas Sand untermengen) und erntet nur einzelne Blätter und nicht ganze Stiele. Basilikum ist kein Schnittlauch. Er treibt nur an vorhandenen Stielen neue Blätter.
Wer unglaublich guten, ergiebigen, sehr aromatischen und kleinblättrigen Buschbasilikum selbst ziehen will, dem sei zum Einkauf bei Bingenheimer Saatgut geraten. http://www.bingenheimersaatgut.de/
Seit ich das getan habe, kann ich mir Basilikumwälder vorstellen ;-) und kann mit Basilikum geradezu verschwenderisch umgehen.

Bitte beachten: Basilikum ist ein Lichtkeimer. Den Samen nicht mit Erde bedecken und z.B. mit Hilfe einer Sprühflasche feucht halten. Das Töpfchen z.B. mit Haushaltsfolie abdecken und an einen sonnigen, warmen Ort ans Fenster stellen. Den einzelnen Pflänzchen später unbedingt genügend Platz geben, also z.B. in einzelne Töpfe umsetzen. Für Kinder ist das Säen von Basilikum besonders nett, weil der Samen nicht in die Erde gesteckt werden muß und weiter beobachtet werden kann.



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