.....oder ein Stück vom Glück. Gefilztes und Fröhliches, Schultüten, Schmückendes und Dekoratives in meinem Shop

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Mittwoch, 2. März 2016

Filzkurs- Naßfilzen einer Blüte

Auch dieses Jahr darf ich wieder mit sechs Filzinteressierten im Garten von Frau Petra Pantel in Bliestorf filzen.







Während um uns herum die Natur den Garten in sattes Grün und herrlich vielfältige Blütenpracht taucht, können wir wieder in Seifenlauge schwelgen und mit Filzwolle eigene Blütenkreationen entstehen lassen.
Der Kurs ist auch für Filzneulinge geeignet.

Sie erlernen das Auslegen einer Fläche aus losen Filzfasern, das Naßfilzen und Formgeben.


Nehmen Sie sich Zeit fürs eigene Erblühen!

Der Filzkurs findet am 20.August 2016 von 13-16.30 Uhr 

 in der Gärtnerei Bliestorf (Hauptstraße 40, 23847 Bliestorf) statt.
Kosten inkl. Filzwolle: 30 Euro.


Es sind noch 2 Plätze frei.
Bitte bringen Sie sich eine kleine Schere, ein Maßband und Stecknadeln mit. 
Kleiner Tipp: Ein Café bietet Kaffee und Kuchen an.

Nicht ganz Ihr Filzwunsch oder Sie haben eine eigene Gruppe Filzinteresierter zusammen?
Dann schauen sie sich doch mein AKTUELLES KURSPROGRAMM an.

Samstag, 15. August 2015

Sommerkurs im Blumenbeet


Heute habe ich nicht mit "Wind in den Weiden", aber doch mit den Weiden selbst gekämpft ;-).
Iris Pietruska vermittelte heute Grundkenntnisse im Weideflechten in bezaubernder Umgebung.
Im Café der Gärtnerei Gut Bliestorf, umgeben von Beerensträuchern, Apfelbäumen und Blumen,  schufen wir Gartenobjekte, Schalen, Rankhilfen und Kugeln.


Café in atmender, wachsender Umgebung. Umsonnt, umsummt ;-) Kaffee trinken.

Mein fertiges Werk: Windlicht, Marke "freestyle" ;-)

Inspirierende Umgebung
Nächsten Samstag, am 22. August 2015 vermittele ich an diesem Ort Grundkenntnisse im Filzen. Sie können an diesem Tag Blüten filzen, das Auslegen der Wolle, das Anfilzen des Stiels und das Formen der Fläche erlernen.


Für mich war heute interessant und auch beruhigend zu erleben, daß auch in anderen Handwerkstechniken "Chaosmomente" zu Beginn auftreten. Momente, in denen man ein Ziel ins Auge gefasst hat, das Material aber noch nicht "willig" erscheint. Bis sich das Chaos doch lichtet und ein Objekt zu wachsen beginnt und "zum Leben erwacht". Wie hart die Arbeit war und wie schwer der Weg zum fertigen Objekt, sieht man den Werken nicht an. Das befriedigende Gefühl, etwas Schönes selbst erschaffen zu haben, ist unbeschreiblich befriedigend und erfüllend.


Einen Platz habe ich noch in meinem Kurs am nächsten Samstag, den 22.August 2015 ab 13 Uhr. Bitte planen Sie dreieinhalb Stunden für den Kurs ein, damit Ihre Blüte auch fertig wird. Außerdem benötigen Sie eine kleine Nähschere. Rufen Sie an: Tel. 0451/9693213.

Samstag, 2. Mai 2015

Ein guter Ort

Um zum Gut Bliestorf zu kommen fuhren wir an grünen Äckern und atemberaubend gelben Rapsfeldern vorbei. Dort baute ich am 1.Mai meinen Marktstand beim traditionellen Hoffest mit meinen gefilzten Waren auf.


Seit Tagen habe ich online die Wettervorhersage verfolgt und mich auf gelegentliche Schauer seelisch, moralisch und praktisch (Skiunterwäsche und Plastikplane ;-)) vorbereitet. War aber jederzeit bereit zum Schimpfen und Hadern ;-). Wochen der Vorfreude und Vorbereitungen sind umsonst, wenn sich kein potentieller Kunde aus dem Haus bewegt, weil das Wetter nicht paßt.

Ich genoß den zweistündigen Aufbau - eine Punktlandung wie immer- weil mir genug Platz zur Verfügung gestellt wurde und ein kleines Bäumchen als natürlicher Ständer für einen Teil meiner Fensterdekoration bestehend aus Blüten, Fischen und zwei Störchen diente.

Ich konnte sogar ein Seepferdchen als Schultüte daran befestigen.

Endlich einmal war mein Stand kein ins Pixi-Format gepresstes Wimmelbild ;-).


 Wild und bunt ist er natürlich immer ;-).

Der absolute Hauptgewinn war natürlich meine nette Nachbarin, das kommunikative und freundliche Publikum und das herrliche Ambiente und nur ein früher zarter Schauer, der meinen Filzsachen nichts anhaben konnte.

Den ganzen Nachmittag über wunderte und ärgerte ich mich, daß ich erst selbst Ausstellerin bei einem Markt sein mußte um diesen schönen Ort und diese schöne Veranstaltung kennenzulernen. Neben allerlei kulinarischen Angeboten, musikalischen und anderen Darbietungen (Ponyreiten/Bogenschießen etc.) war ein -für mich- sehr schönes Angebot an Ständen vertreten.


Bei den Stauden von Petra Panthel wurde ich natürlich schwach und nenne seitdem kleine Besonderheiten wie Gewürztagetes, Drachenauge und rotes Mädchenauge mein Eigen.











Bei meiner netten Standnachbarin von www.wollkenschloss.de kam ich angesichts der schönen Sockenwolle ins Träumen und habe glücklicherweise Jemanden, der mir daraus auch Socken zaubert. Und zu guter Letzt mußten noch kleine Honigpröbchen von einer Imkerei an der Barnitz gekauft werden.

Gerne hätte ich dann vor dem eleganten Herrenhaus auf dem weißen Kiesplatz im Sonnenschein eine Mahlzeit und ein schönes Glas Weißburgunder in Bio-Qualität genossen, aber ich war ja zum Arbeiten da.
Meine Störche fanden ganz schnell neue Besitzerinnen und meine Fische und Blüten wanderten nach und nach auch in neue Haushalte. Gerne hätte ich einem sympathischen pensionieren Lehrer meine Hai-Schultüte verkauft. Er hätte ihn als Kissen genutzt. Aber er erhielt von seiner Frau keine Erlaubnis und informierte mich resigniert: Happy wife, happy life ;-).

Neben diesem schönen Spruch lernte ich noch einen neuen Begriff: Menschen, die über Märkte bummeln ohne etwas zu kaufen, nennen Marktleute offenbar: Sehleute. Nicht die mit zwei "e" obwohl der Gedanke in Lübeck so nahe liegt ;-).
Ich muß gestehen, daß ich bisweilen auch ganz stolz auf mich bin, wenn ich bei einem Markt nicht schwach werde, mich aber auch schon zuhause geärgert habe, das ein oder andere schöne Teilchen nicht gekauft zu haben. Letztlich sollen Marktbummel ein besonderes Einkaufserlebnis sein mit überraschenden, besonderen, schönen und unwiderstehlichen Angeboten und Entdeckungen.
Als Marktfrau finde ich es natürlich schön, wenn neben der Standgebühr auch noch Gewinn herausspringt, aber Bewunderung und ein nettes Gespräch machen aus Arbeit auch Vergnügen, so daß die Stunden angenehm vergehen.



Ich bin also sehr dankbar für den Zuspruch an diesem Tag, die Kundinnen (tja, keine Männer), die schönen Stunden und freue mich, wenn ich im nächsten Jahr wieder einen  Platz für meinen Stand bei diesem Markt habe.